
Es werden sprechen:
- Aleida Guevara (die Tochter von "Che" Guevara)
- Abel Gerigk (Berlin, Gegeninformationsbüro)
- Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung, Erlangen)
- Yver Jean Gallas (Paris, mouvement de la paix)
Hier werden sprechen:
- Dr. Matin Baraki (Marburg)
- Medea Benjamin (USA, Friedensbewegung "CODEPINK" und United for Peace)
- Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag)
- N.N. Gewerkschaftsvertreter/in
Dr. Matin Baraki, Marburg
In Afghanistan geboren und aufgewachsen, spricht die beiden in Afghanistan gesprochenen Sprachen Dari und Paschto sowie persisch und tadschikisch, Sachverständiger für Afghanistan, Lehrbeauftragter der Philipps-Uni Marburg.
Medea Benjamin, USA
Medea Benjamin ist Direktorin der Hilfsorganisation Global Exchange. Aktivistin in der Friedensbewegung und engagiert in der Vernetzung der einzelnen Gruppen (United for Peace and Justice (see www.unitedforpeace.org ). Mitglied bei der Frauenfriedensgruppe CODEPINK. "Wie ironisch", sagt sie. "Da legt Bush den Nahen Osten in Schutt und Asche - und wir werden wegen des Bewegens von zwei Fingern zum Peace-Zeichen angezeigt."
Yver Jean Gallas, Frankreich
Mitglied des Vorstandes vom "movement de la paix", des größten Netzwerkes der französischen Friedensbewegung
Aleida Guevara, Kuba
Kinderärztin im William Soler Kinderspital und Tochter von Che Guevava.
Früher war sie auch in Angola, Ecuador and Nicaragua als Ärztin im Einsatz.
Dr. Sabine Schiffer, Erlangen
Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft. Sie ist Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin und Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Untersuchung der Darstellung des Islam in der deutschen Presse als stereotypes Feindbild.
Sie war Mitglied bei der 2. Islamkonferenz 2007.
Dr.Peter Strutynski, Kassel,
Dr. Peter Strutynski, Friedensforscher, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität - GHK Kassel und Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag.
Abel Gerigk, Berlin
Gegeninformationsbüro
Jutta Kausch, Berlin
Künstlerinnen und Künstler gegen den Krieg
Reiner Braun, Berlin
Geschäftsführer der IALANA (Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen, für gewaltfreie Friedensgestaltung, einer der Sprecher der "Kooperation für den Frieden"
Bühnenregie/Produktion:
Stefan Zwingel, Berlin-Event-Concerts
Technische Gesamtleitung:
PAtronik e.V., Volker Salm
Infostände bei der Kundgebung am Gendarmenmarkt:
15-20 Euro für politische Initiativen; 50 Euro für kommerzielle Stände
Die Kassierung erfolgt in Bar während der Kundgebung
"AzteKanayaS" ( AKS )
formierte sich Anfang des Jahres 2001 in Berlin.
Die Bandmitglieder, mit deutscher und mexikanischer Herkunft haben die neue Musikrichtung "Latin Freestyle" hervorgebracht. Das Besondere an diesem Musikstil, sind die verschiedenen Rhythmen wie: "Funk", "Nu Metal", Ska, Punk, etc. in Verbindung mit den folkloristischen Einflüssen der mexikanischen Musik.
So wie in der Musik von AzteKanayaS keine Begrenzung des Rhythmus existiert, sind die Themen der Lieder auch nicht begrenzt.
Menschenrechte, Antirassismus, das menschliche Denken, Fühlen und Handeln, sind einige der Inspirationsthemen der Band. Die Themen werden auf Deutsch, Englisch und Spanisch gesungen.
"Tapesh-2012"
Tapesh 2012 sind zwei Iranische Musiker, die in Bochum leben. Sie äußern sich deutlich und ohne sich zu verstecken zu den schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran und treten für Freiheit und Demokratie im Iran ein, und machen sich gleichzeitig gegen eine mögliche US Invasion im Iran stark.
Die Band macht Weltmusik und bringt Reggae, Ragga, Funk, Latin und Oriental in Deutsch, persisch und Englisch auf einen gemeinsamen Nenner.
Dieses offene Projekt hat sich zum Ziel gesetzt im Jahre 2012 im Iran aufzutreten.
In großer Formation besteht Tapesh 2012 aus 9 Mitgliedern. Sie stammen aus 5 Nationen, sind studierte Musiker, starteten in Mai 2006 in Deutschland, gewannen drei Monate später den Creole Preis 2006 für Weltmusik aus NRW und erreichten in Rekordzeit großen Bekanntheitsgrad.
Interviews und Beiträge (WDR , BBC, Deutsche Welle, Voice of America) gehören mittlerweile zum Alltag von Tapesh-2012.
Die Band sieht sich in der Tradition von Mahatma Ghandy und Martin Luther King und lehnt jede Art von Gewalt ab. Wahrhaftigkeit und Gewaltlosigkeit sind die beiden Säulen, auf denen Tapesh-2012 eine erfolgreiche Bewegung aufbaut, der sich mittlerweile viele Gruppen aus dem Iran angeschlossen haben.
Tapesh-2012 bittet alle friedlichen Menschen, ihre Aktion "100000 Signatures" zu unterstützen: Das Ziel ist 100.000 Unterschriften zu sammeln innerhalb von 3 Monaten (15.8. - 15.11. 2008) zu sammeln. Am Tag der Menschenrechte am 9. Dezember sollen die Unterschriften in Brüssel an die Europäische Kommission übergeben werden.
Ihren letzten Song, "Ma Mard Nistim" (Wir sind keine Männer), der innerhalb von 3 Monaten bei Youtube über 132,000 Clicks erreichte, hat die Band der Frauenbewegung im Iran gewidmet.
Fried Drums
Die Fried Drums gibt es seit Herbst 2000. 25 MusikerInnen mit 50 Instrumenten. SchülerInnen, Lehrer und Ehemalige vom Eich-Fried-Gymnasium in Berlin-Friedrichshain. Geprobt wird wöchentlich im Schulkeller. Zum Repertoire gehören energetische Percussion-Grooves wie Samba, Reggae, Funk, Hiphop, behauen, bestrichen und geschüttelt werden u.a. Surdo, Caxixi, Triangel, Repinique, Tamborim, Timba, Caixa, Gitarre, Djembe, Reco-Reco, Ganza, Cola-Dose, Kpanlogo, Conga, Agogo.
Seit ihrem Bestehen hat die Gruppe Auftritte weit über den Lokalen Rahmen hinaus: Demos (z.b. Eröffnung der Abschlußkundgebung gegen den Irak Krieg am 15.2.2003 in Berlin an der Siegessäule, vor weit über 500.000 Menschen, Zur Wehrmachtsausstellung und bei unzähligen Gegendemonstrationen zu Nazi-Aufmärschen), Straßenfeste (wo auch immer in Berlin), Konzerte und Teilnahme an Percussion-Festivals in Berlin, Lübeck, Aschersleben und Bremen (hier 1. Platz, Publikumspreis anlässlich des 153. Lübecker Volks- und Erinnerungsfestes an die Revolution 1848 im Jahr 2001, Preisträger als beste Kinder-und Jugendgruppe beim Karneval der Kulturen in Berlin 2002 sowie 2. Platz in der Gesamtwertung beim Karneval der Kulturen 2003 und im Jahr 2005 (Gemeinsam mit Tänzern und Maskenträgern).
Im Herbst 2004 weilte die Gruppe zu einem einmonatigen Studienaufenthalt in Ghana/Afrika. Fried Drums werden die Demonstration empfangen und mit ihrem Sound und ihrem Groove die passende mutmachende Einstimmung zur Kundgebung liefern.
Weitere Infos unter: www.frieddrums.de