Kräftig sparen mit Online Vergleich

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Große Stromleitungen
Trotz aller anderslautenden Meldungen ist der Energiepreis Im letzten Jahrzehnt für private Haushalte stark gestiegen. Lag er 1998 noch bei 7,11 Cent pro Kilowattstunde, so steht er aktuell bei 29,3 Cent. Zu einem großen Teil sind daran die sogenannten „verbrauchsunabhängigen Kosten“, wie Umlagen, Steuern und Netzgebühren, schuldtragend. Durch einen Strompreisvergleich und die Auswahl eines alternativen Anbieters können Sie Ihren Energiepreis spürbar senken. Bis zu 300€ jährlich sind realistisch.

Stolperfallen, auf die Sie achten sollten

Dank des Internets haben Sie eine benutzerfreundliche und rasche Möglichkeit den Strom-Anbieter zu ändern und zu wechseln. Achten Sie aber auf mögliche Stolperfallen, die in der Tarifgestaltung selbst, in möglichen Preisgarantien, Vertragslaufzeiten und mehr liegen können. Gerne werden Bonuszahlungen für Neu- und Wechselkunden vergeben, die unter Umständen den Preis nur vordergründig günstiger machen.

Wenn Sie also einen Stromvergleich vornehmen, dann achten Sie auf folgende Punkte:

  • Für die Abrechnung sollte der tatsächliche Verbrauch herangezogen werden, anstatt einer monatlichen Abschlagszahlung.
  • Wie gestaltet sich die Preisgarantie. Gibt es einen zeitlichen Rahmen, zum Beispiel ein Jahr, oder gilt die Garantie über die gesamte Laufzeit. Kann man das auch ändern? Aktuell wäre die Laufzeit-Variante zu empfehlen, da der reine Energiepreis langfristig im Steigen begriffen ist.
  • Sind Rabatte und Boni klar und verbindlich geregelt. Ist mit „Strafzahlungen“ zu rechnen, wenn man den Vertrag vorzeitig beendet?
  • Wie sind die Kündigungs- und Bindefristen gestaltet. Verträge ohne Bindefrist können möglicherweise etwas teurer sein. Auf lange Sicht gesehen, rechnen sie sich möglicherweise doch.

Den richtigen Anbieter suchen und wählen

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In den letzten Jahren haben sich eine Vielzahl von Vergleichsbörsen im Internet entwickelt, die automatisierte Vergleiche anbieten. Nehmen Sie im ersten Schritt Ihre aktuelle Energieabrechnung in die Hand. Auf dieser können Sie ersehen, wann und ob ein Wechsel generell möglich ist. Ist die Mindestvertragslaufzeit schon erfüllt? Wie lange ist die Kündigungsfrist? Welchen reinen Energiepreis zahlen Sie aktuell?

Sie sollten wissen, dass in den meisten Fällen, der neue Anbieter die Kündigung für Sie vornimmt und Ihren Vertrag auch „auf Termin“ legt, wenn die Vertragslaufzeit noch nicht erfüllt ist. Wenn Sie über ein Stromvergleichsportal einen Anbieter gefunden haben, ist ein Vergleich nur dann sinnvoll, wenn die Datenbasis vergleichbar ist. Mit dem Verbrauch zu jonglieren bringt wenig, denn entweder zahlen Sie zu viel oder Sie müssen am Ende der Abrechnungsperiode mit einer empfindlichen Nachzahlung rechnen.

So funktioniert der Wechsel

Mit wenigen Klicks können Sie den Anbieter auswählen und den Wechselprozess einleiten. Die Erfassung der Grunddaten und des richtigen Verbrauchs steht an erster Stelle. Auch für den Bezug von Ökostrom, in einigen Varianten, können Sie sich entscheiden. Anbieter mit „Sofortbonus“ machen die Ersparnis ab dem ersten Monat schon spürbar. Dennoch sollten Sie eruieren, wie das im zweiten Jahr aussieht. Was passiert mit dem Sofortbonus, wenn Sie nach einem Jahr wechseln wollen?

CO2-Ausstoss bei Stromproduktion
Welche Bindefristen gehen Sie ein. Ein oder zwei Jahre? Oder im besten Fall gar keine? Das war es schon. Gleich nach der Eingabe dieser Daten, erhalten Sie das Ergebnis. Eine Liste – oft von mehr als 100 Anbietern – wird ausgeworfen, aus der Sie wählen können. Tiefergehende Vergleiche zu den Vertragslaufzeiten, die Bewertung durch andere Kunden, die Zusammensetzung des Stroms (Kernenergie, Kohle, Erdgas, fossile Energieträger, erneuerbare Energien) und die CO2-Emissionen, sind zu empfehlen.

Nach der Auswahl des Anbieters und Eingabe der restlichen Daten (Adresse, Anlage, Zahlung) erhalten Sie die Bestätigung des neuen Anbieters mittels E-Mail, und falls alles glattgeht, ist damit der Wechsel für Sie erledigt. Er geht – bis auf einige Mails – „spurlos“ an Ihnen vorbei.

Wie man sieht ist Strom wechseln sehr einfach. Dennoch bedarf es davor einiger Überlegungen. Dann passiert hier ein Fehler, kann sich dieser oft über einen langen Zeitraum hinweg auswirken.